Druckerpapier Unterschiede

Papier im Drucker © Vladimir Mucibabic - Fotolia.com

Papier im Drucker © Vladimir Mucibabic – Fotolia.com

Das richtige Druckerpapier für seinen Farblaserdrucker zu finden kann sich als Problem herausstellen, denn Druckerpapier ist nicht gleich Druckerpapier. Das wird jeder schnell merken, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Schaut man sich die Verpackung von Druckerpapier einmal an, so gibt es viele Zeichen die darauf stehen und die Erklärung bleibt meistens aus. So findet sich beispielsweise Multifunktionspapier.

Das ist wohl die beste Wahl für jeden Druck. Aber auch dieses Papier hat seine kleinen aber feinen Unterschiede. Das Papier ist meistens als 500 Blatt Packung erhältlich und reicht so in einem normalen Haushalt auch eine ganze Weile aus. In normalen Haushalten wird normalerweise nicht sehr viel gedruckt. Privatbriefe und ausgedruckte Fotos stehen hier auf der Tagesordnung.

Die kleinen aber feinen Unterschiede der verschiedenen Papieren

Zum einen findet sich im Handel Kopierpapier. Dieses wird häufig für ausschließlich Schwarz/Weiß Drucke oder auch Kopien eingesetzt. Ein Geschäftsbrief ist in der Regel nicht bunt und daher ist es angeraten, auf dieses Papier zurückzugreifen. Als nächstes findet sich das vorher schon genannte Multifunktionspapier. Dieses Papier kann sowohl für farbige Drucke oder auch Schwarz/Weiß Drucke eingesetzt werden.

Bei Multifunktionspapier handelt es sich um einen Alleskönner unter den Druckpapiere Wer auf die Umwelt setzt, kauft Umweltpapier. Dieses Papier ist Recyclingpapier. Es besteht aus 100% Altpapier oder aus Elementar Chlorfrei gebleichtem Zellstoff. Eine weitere Umweltschonende Variante des Umweltpapiers ist die Variante Total Chlorfrei gebleichter Zellstoff.

Das Gewicht des Papiers ist ebenso wichtig

Auch das Gewicht des Papiers ist wichtig und sollte beim Kauf beachtet werden. Für einfach Korrespondenzen genügt Papier mit einem Gewicht von 80g/m². Dabei ist aber noch wichtig, darauf zu achten, dass nicht ein Blatt des Papiers dieses Gewicht aufzeigt.

Es braucht einen Quadratmeter Papier um auf 80 Gramm zu kommen. Für die unterschiedlichsten Drucksachen braucht es auch unterschiedliche Gewichte. So findet sich auch ganz dünnes Papier von lediglich 60 Gramm oder sehr schweres Papier, das schon fast an Karton erinnert mit einem Gewicht von bis zu 300 Gramm pro Quadratmeter.

Der Weissegrad ist entscheidend

Bei der Wahl auf den Weissegrad ist es sehr wichtig auf die Verpackung zu achten. Auf dieser findet sich ein sogenannter CIE Wert. Dieser Wert kann mit anderen verglichen werden. Bei diesem Vergleich kann der Benutzer des Papiers sehr viel lernen. Denn ist dieser Wert sehr hoch, so handelt es sich um fast reinweisses Papier und ebenso gilt es, wenn dieser Wert geringer ist, dann ist das Papier nicht so weiß. Es lohnt sich also auf jeden Fall darauf zu achten wie hoch oder niedrig dieser Wert ist.

Das Papier kann aus Kostengründen in größeren Abpackungen gekauft werden. Unternehmen kaufen in der Regel nicht nur ein Päckchen Kopierpapier. Hier geht es um Sparsamkeit und darum etwas mehr Papier im Büro zu haben. Auch ist wichtig auf die Durchscheinbarkeit des Papiers zu achten. Es finden sich Papiere, die fast durchsichtig sind. Dann kann auf der Rückseite genau erkannt werden, welcher Text sich auf dem Papier befindet. Dieses Papier wird häufig für einfache Textdrucke verwendet, die nicht so intensiv im Druck sind.

Es ist auch wichtig auf die Druckerangaben zu achten

Im Handel gibt es sehr viele unterschiedliche Drucker. Die Drucker werden als Tintenstrahldrucker und auch Laserdrucker deklariert. Auch hierfür gibt es unterschiedliches Papier. Das Multifunktionspapier eignet sich für beide Drucker gleichermaßen gut. Aber bei dem Fotopapier gibt es Unterschiede. Diese liegen nicht nur im Gewicht sondern auch in der Pixelangabe. Fotopapier für Tintenstrahldrucker gibt es beispielsweise bis zu 9650 Dpi. Das ist die Pixelanzahl, die maximal für diesen Drucker unterstützt wird.

Die Haltbarkeit von Papier

Das normale moderne Papier kann bis zu 100 Jahre halten. Allerdings ist bei dieser Angabe die Lagerungsart entscheidend. Natürlich darf Druckerpapier keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Dieses Merkmal sollte aber bekannt sein. Die Feuchtigkeit kann auch die Tinte beeinträchtigen. Aber es geht hierbei um die Dauer der Lagerung des Papiers. Auch die Temperatur ist wichtig bei der Lagerung von Papier. Die Temperatur am Lagerort sollte möglichst immer gleich sein.

Was bedeutet TCF und ECF sowie FSC auf der Verpackung?

Bei dem TCF handelt es sich um Papier, bei dessen Bleichung vollkommen auf Chlor verzichtet worden ist. Von einer Umweltbelastung kann mit diesem Verfahren nicht gesprochen werden. Bei ECF wird auf Elementarchlor verzichtet. Häufig zu finden ist auch das FSC Zeichen. Das bedeutet, dass die Umweltorganisationen darauf achten, wie das Papier hergestellt wurde.

Ein weiteres mögliches Zeichen auf der Verpackung ist das PECF Zertifikat. Dabei wird darauf geachtet, dass das Holz aus dem das Papier hergestellt worden ist, aus nachhaltiger Forstwirtschaft entstanden ist.